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Anwendung · Metallgravur

Metall gravieren mit einem Faserlaser

Der Faserlaser ist die erste Wahl, wenn Metalle dauerhaft und kontrastreich beschriftet werden sollen. Dank moderner MOPA-Technologie gelingen auf Edelstahl, Aluminium, Messing und Titan saubere Gravuren – bis hin zu farbigen Anlassmarkierungen ganz ohne Tinte.

Lasergravur auf einem Metallplättchen mit dem Faserlaser

Auf einen Blick

  • Edelstahl, Aluminium, Messing, Titan u. v. m.
  • Gravieren, Beschriften und Anlassen
  • Farbige Anlassmarkierung dank MOPA
  • Berührungslos und wartungsarm

Metall gravieren und anlassen mit dem Faserlaser

Moderne MOPA-Faserlaser ermöglichen eine präzise, kontrastreiche Metallgravur und machen die Metallbearbeitung damit zunehmend effizienter und hochwertiger. Wie der Faserlaser dabei aus Licht eine bleibende Markierung erzeugt, erklären wir ausführlich in unserem Beitrag zur Funktionsweise des Faserlasers.

Welche Metalle lassen sich gravieren?

Faserlaser sind besonders effizient beim Gravieren der unterschiedlichsten Metalle. Dazu zählen Edelstahl und Stahl ebenso wie Aluminium, Kupfer, Messing und zahlreiche Legierungen. Durch die extrem hohe Präzision werden die Ergebnisse selbst auf den härtesten Metallen klar und kontrastreich.

Vorteile der Metallgravur mit dem Faserlaser

Mit einer Wellenlänge von 1064 Nanometern ermöglicht der Faserlaser eine schnelle und kontrastreiche Markierung. Typische Anwendungen sind Seriennummern, QR- und DataMatrix-Codes, Markenlogos und komplexe Designs. Da der Prozess berührungslos und ohne Verbrauchsmaterialien abläuft, sind die Betriebskosten gering und die Ergebnisse jederzeit reproduzierbar.

Gravur, Beschriftung und farbiges Anlassen

In der Praxis unterscheidet man zwischen Gravur und Beschriftung. Beim Gravieren wird Material abgetragen, sodass eine fühlbare Vertiefung entsteht, während beim Beschriften eine Markierung an der Oberfläche erzeugt wird. Eine besondere Stärke der MOPA-Technologie ist das Anlassen: Hier erzeugt der Laser durch gezielte Wärme eine Verfärbung der Metalloberfläche, ohne Material abzutragen. Über die einstellbare Pulsdauer lassen sich so unterschiedliche Anlassfarben realisieren – etwa kräftige Farbtöne auf Edelstahl und Titan.

Die richtige Faserlaser-Graviermaschine

Dank ihrer Präzision, Geschwindigkeit und Flexibilität sind Faserlaser für die Metallgravur die erste Wahl. Den Gravis erhalten Sie als vollständig umhaustes All-in-one-System für kleine bis mittlere Serien, während der kompakte Integra sich als Integrationsgerät in eine bestehende Anlage einbinden lässt. Für große oder schwere Bauteile steht zusätzlich der großformatige GLX500 bereit.

Zuletzt aktualisiert am 31. Mai 2026 · Grossmann Lasertechnik GmbH, Rüthen

FAQ

Häufige Fragen

Die wichtigsten Antworten kompakt zusammengefasst.

Q01 Kann ein Faserlaser jedes Metall gravieren?
Faserlaser eignen sich für nahezu alle Metalle und NE-Metalle – darunter Edelstahl, Stahl, Aluminium, Kupfer, Messing und viele Legierungen. Dank hoher Präzision werden die Ergebnisse selbst auf harten Metallen klar und kontrastreich.
Q02 Was ist der Unterschied zwischen Lasergravur und Laserbeschriftung?
Beim Gravieren wird Material abgetragen und es entsteht eine fühlbare Vertiefung. Beim Beschriften bzw. Anlassen bleibt die Oberfläche eben, die Markierung entsteht nur als Verfärbung. Beides liefert dauerhafte, gut lesbare Ergebnisse auf Metall.
Q03 Was bedeutet 'Metall anlassen'?
Beim Anlassen erzeugt der Laser durch gezielte Wärme eine Verfärbung an der Metalloberfläche, ohne Material abzutragen. Mit einem MOPA-Faserlaser lassen sich über die einstellbare Pulsdauer verschiedene Anlassfarben erzeugen – etwa auf Edelstahl und Titan.

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